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Graskarpfen

Graskarpfen

flickr @ lilli2de

Bei dem Graskarpfen handelt es sich um einen Fisch, welcher der Familie der Karpfenfische angehörig ist. Diese Art wird auch sehr häufig als Weißer Amur bezeichnet. Ausgewachsene Exemplare des Graskarpfens können eine Gesamtlänge von ungefähr 120 Zentimetern erreichen. Ihr Gewicht beträgt oftmals bis zu 40 Kilogramm.

Ursprünglich stammt der Graskarpfen sehr wahrscheinlich aus dem asiatischen Raum, da die Art schon früh in China gezüchtet wurde. Jedoch konnte die genaue Herkunft des Graskarpfens noch nicht hundertprozentig geklärt werden. Im Laufe der Zeit wurde der Graskarpfen dann fortlaufend in anderen Teilen der Welt der angesiedelt, wodurch sich diese Art in langsam fließenden Flüssen auf dem gesamten Globus etablieren konnte. Auch in zu Flüssen angrenzenden Seen ist der Graskarpfen vorzufinden. Diese Art bevorzugt dabei eine Temperatur des Wassers von ungefähr 25 Grad.

Graskarpfen Nahrung

Der Name dieses Tieres kann aufgrund seiner Leibspeise abgeleitet werden, denn der Graskarpfen ist ein leidenschaftlicher Pflanzenfresser und ernährt sich hauptsächlich vegetarisch. Lediglich die Jungtiere verspeisen in der Anfangszeit ihres Lebens gelegentlich tierische Kost. Tatsächlich wurde der Graskarpfen in vielen Gewässern bewusst angesiedelt, um dort den Vormarsch der Wasserpflanzen zu stoppen und ihre Verbreitung unter Kontrolle zu halten. Für diese Aufgabe ist der Graskarpfen geradezu prädestiniert. Aufgrund der großen Futteraufnahme kommt es jedoch auch zu einer großen Ausscheidung seitens des Fisches, was zu einer abnehmenden Qualität des Wassers führt, in welchem der Graskarpfen sein Dasein fristet.

Graskarpfen Aussehen

Der gesamte Körper dieses Fisches ist überzogen mit großen Schuppen. Ein charakteristisches Merkmal des Graskarpfens ist die stumpfe Schnauze, welche sich direkt zwischen den Nasenlöchern des Tieres befindet. Bei dem Graskarpfen handelt es sich um einen beliebten Fisch bei Anglern. Da diese Tierart aufgrund ihres häufigen Vorkommens nicht unter Artenschutz steht, ist das Angeln der Graskarpfen in den meisten Fällen mit keinerlei Problemen verbunden. Gerade hier wird deutlich, dass es sich bei den Graskarpfen um sehr schreckhafte Tiere handelt, die eher Vorsicht walten lassen, bevor sie ein unnötiges Risiko eingehen. Während der Laichzeit ziehen sich die Graskarpfen oftmals in wärmere Gewässer zurück, da die Wassertemperaturen in großen Teilen Europas nicht zur Fortpflanzung der Fische geeignet sind. Die Eier werden in stark strömenden Gewässern abgelegt. Schon etwa 40 Stunden danach schlüpfen die Jungtiere aus ihren Eiern.

Quellen:

http://www.angeln-alex.de/html/graskarpfen_angeln.html

http://www.graskarpfen-angeln.de/

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