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Der perfekte Futternapf für die Katze

Katzen sind anspruchsvolle Haustiere, weshalb bei der Haltung unserer Stubentiger so manches schiefgehen kann. Insbesondere in puncto Futteraufnahme sind Katzen heikel und mäkelig. Oft dauert es sehr lange, bis das passende Futter gefunden ist. Nicht immer ist jedoch die Futtersorte schuld, wenn die Katze das Futter verweigert – Manchmal liegt es auch einfach an dem Futternapf! Nicht jeder Napf ist gleichermaßen gut geeignet. Zudem haben viele Katzen ganz eigene Vorlieben, die beim Napf-Kauf berücksichtigt werden sollten.

Welche Aspekte sind beim Futternapf-Kauf wichtig?

Der Futternapf gehört ganz klar zur Grundausstattung für artgerechte Katzenhaltung. Die wenigsten Anfänger in der Katzenhaltung wissen jedoch, dass sie bei der Auswahl des Napfes durchaus ein paar Fehler machen können. Die folgenden Aspekte sollten Sie berücksichtigen, um den perfekten Futternapf zu finden:

  • Form
  • Größe
  • Material
  • Anzahl

Über diese vier Punkte sollten Sie sich auf jeden Fall genauer informieren, bevor Sie einen Futternapf für Ihre Samtpfote kaufen.

Form

Ob der Futternapf eckig, oval oder rund ist oder eventuell sogar die Form eines Katzenkopfes aufweist, ist der Katze in der Regel egal. Allerdings gibt es dennoch einen Punkt, auf den Sie in Bezug auf die Form des Katzennapfes achten sollten: Für den perfekten Futterplatz für die Katze ist laut purina-gourmet.de die Tiefe der Futterschale von besonders hoher Bedeutung. Ein flacher Napf ist oft ideal, gerade für Katzenrassen mit einer flachen Nase oder Katzen mit langen Schnurrhaaren. Dann berühren diese nicht ständig den Rand der Schüssel, was die meisten Samtpfoten als äußerst unangenehm empfinden. Aus solchen Näpfen fressen sie deshalb nur ungern.

Größe

Die Ränder des Napfes sollten nicht höher als fünf Zentimeter sein. Je flacher der Napf ist, desto angenehmer ist es für die Katze. Zudem sollten Sie beim Kauf auf einen ausreichenden Durchmesser achten: Auch, wenn nur wenig Futter im Napf ist, bevorzugen Katzen große Futterschalen. Mindestens 12 Zentimeter sollte der perfekte Futternapf daher aufweisen. Gerne darf er auch noch größer sein.

Material

Gute Näpfe für Katzen bestehen entweder aus Edelstahl, Keramik oder Glas. Hierbei sollten Sie auf eine gute Qualität achten. Von Kunststoffnäpfen lassen Sie jedoch lieber die Finger. Sie sind nicht empfehlenswert, da sie oft den Geruch des Futters aufnehmen und lange speichern. Auch der Eigengeruch ist aufgrund der häufig enthaltenen Weichmacher störend für die sensiblen Nasen der Katzen. Viele Stubentiger fressen nicht aus Plastiknäpfen, weil sie nach altem Futter, Spülmittel oder Kunststoff riechen. Plastik hat aber noch einen weiteren Nachteil: Es zerkratzt sehr schnell. In den kleinen Rissen können sich dann Futterreste, Rückstände von Reinigungsmitteln und Bakterien ablagern. Das führt wiederum zu unschönen Gerüchen und kann die Katze sogar krank machen: Die Bakterien können eine bereits bestehende Akne am Kinn der Katze verschlimmern oder zu Zahnfleischentzündungen führen.

Anzahl

In der Regel reicht für eine Katze ein Futternapf aus. Lediglich, wenn Sie Nass- und Trockenfutter füttern, benötigen Sie für jede Futtersorte einen Napf. Im Mehrkatzenhaushalt sollte für jede Katze mindestens ein Futternapf vorhanden sein, damit jede Katze aus ihrem eigenen Napf fressen kann.

Der Standort für den Futternapf sollte clever ausgewählt werden

Damit die Katze ihre Futterschale akzeptiert und mag, ist nicht nur die Auswahl des eigentlichen Napfes von hoher Bedeutung, sondern auch der Standort, an dem der Futterplatz aufgestellt wird. Er sollte die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Hell
  • Ruhig
  • Problemlos zugänglich
  • In einiger Entfernung zur Katzentoilette und Trinkstelle

Vielen Katzen liegt es im Blut, nicht dort zu fressen, wo sie auch trinken. In der Natur könnte das Wasser nämlich verunreinigt werden, wenn Blutreste oder Teile der Beute in das Wasser gelangen. Deshalb sollten Sie zwischen Wasser- und Futternapf immer einige Meter Abstand halten. Auch in die unmittelbare Nähe der Katzentoilette gehört der Futternapf natürlich nicht. Die reinlichen Tiere möchten nicht in der Nähe ihrer Toilette fressen, sondern an einem sauberen und ungestörten Ort. Neben einem Fenster, der Waschmaschine, dem Fernseher oder in einem Flur sollten Katzen ebenfalls nicht gefüttert werden, da sie dann nicht die erforderliche Ruhe hätten.

In einem Haushalt, in dem mehrere Katzen leben, ist es in manchen Fällen sinnvoll, mehrere Futterplätze einzurichten, um einer etwaigen Ressourcenbeanspruchung der Katzen vorzubeugen. Oftmals merkt der Katzenhalter eine solche Beanspruchung gar nicht, weil sie lediglich durch reines Anstarren geschieht. Dominante Katzen beanspruchen ihren Futterplatz mitunter aber auch sehr offensichtlich für sich, indem sie sich direkt vor den Futterplatz legen und nach anderen Katzen ausholen, sobald sie sich dem Napf nähern. Harmonische Katzengruppen können aber meist gemeinsam an einer Futterstelle gefüttert werden.

Der Napf muss täglich gereinigt werden

Wichtig ist zudem, dass der Napf täglich gründlich gereinigt wird. Nicht gefressenes Nassfutter muss spätestens nach 20 Minuten weggeräumt werden, damit sich kein Schimmel bildet. Danach sollte der Napf mit heißem Wasser ausgespült werden. Hin und wieder können Sie ihn auskochen, um der Vermehrung von Bakterien vorzubeugen.

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